Rossenbach/Van Volxem
(Music inspired by Characters, Soundconcepts and Stories)
About:
Sven Rossenbach (1966) ab 1988 Musikstudium in der Frankfurter Musikwerkstatt,
danach Studium in Maastricht & Köln, Plattenproduktionen u.a.
mit "Black Mesa", "Dear Wolf","Gadu Gadu".
Florian Van Volxem (1973) arbeitete als Studiomusiker u.a. mit FM Einheit, Thomas D. und Black Mesa.
Seit 1993 arbeiten sie gemeinsam als Sounddesigner und Komponisten.
Von 1995 - 2000 überwiegend für die Sender Vox und SWR
sowie für zahlreiche Spotproduktionen (u.a. AOL, DRK, Bündnis 90/Die Grünen, VW),
seit 2000 vermehrt als Sounddesigner und Komponistenfür das ZDF (Kanzleramt, Aktenzeichen XY, ZDF Reporter, Was Nun).
Ihr kompositorisches Schaffen war und ist in zahlreichen preisgekrönten Filmen, Station-ID´s, Titelmusiken,
Stationdesigns und einigen Hörspielen des Zürcher Sprechtheater Verlags zu hören,
nebenbei realisieren sie mit Harald Bernhard und UK Rattay das Post-Art-Rock-Project VOTBM.
Filmographie (Auswahl)
Im Angesicht des Verbrechens 8 Folgen (2009) Regie:Dominik Graf
Das Gelübde (2007) Regie Dominik Graf
Eine Stadt wird erpresst (2006) Regie: Dominik Graf - Grimme Preis
Polizeiruf 110 Er sollte tot (2005) Regie: Dominik Graf - Deutscher Fernsehpreis / Munich Film Festival Award /
Polizeiruf 110 Der scharlachrote Engel (2004) Regie: Dominik Graf - Grimme Preis Gold /
Toyota jagt Ferrari (2003) Regie: Christoph Weber
Vorher/Nachher (2003) Theater Oberhausen Regie: Christoh Roos
Hotte im Paradies (2002) Regie: Dominik Graf -
Preis der Filmstadt Hof / Fernsehfilm Preis Baden Baden / Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie /
Die Freunde der Freunde (2001) Regie: Dominik Graf - Grimme Preis /
München ∼ Geheimnisse einer Stadt (1999) Regie: Dominik Graf
Auszeichnungen: Commercials, Senderdesign (Auswahl)
ADC Auszeichnung,
Promax / BDA Silber "Best Sounddesign"_Promax / BDA Gold + Bronze_Promax
/ BDA Gold + Silber_Promax / BDA Gold_Promax / BDA Silber_Promax / BDA Silber
Hintergrund:
"Schon immer gab es ein Interesse für alte Filme und Filmmusiken,
aber zunächst noch keinen genauen Gedanken jenseits von Clips / Spots / Trailern,
sich musikalisch an Spielfilmformaten zu versuchen.
Das erste Mal konkretisierte sich die Idee 1998 im Zusammenhang mit Dominik Grafs "Der Skorpion",
der uns völlig begeisterte, wo wir einen filmischen Ansatz festzustellen meinten,
der unserer Musik sehr nahe ist."
Prozess:
"Als Filmkomponist malt man häufig ein Bild in Einzelteilen,
der Regisseur setzt diese zu einem neuen zusammen,
das man selbst nie gemalt hätte und über das man am Ende denkt,
dass man ein solches Bild auch nie hätte malen können,
und dass es "mehr" ist, als das, was wir allein je hätten malen können.
Man setzt sich auf diese Weise mit Konstrukten oder Sichtweisen auseinander, auf die man sonst nicht gekommen wäre,
was wir als äußerst bereichernd empfinden."
Filmkompositionen für Dominik Graf als Konzeptalben:
"Inspiriert durch ihn fallen wir für einen längeren Zeitraum in stilistische Perioden zurück
oder greifen zu Instrumentierungen, derer wir uns sonst nicht angenommen hätten.
Letztendlich entstehen jeweils Konzeptalben basierend auf Anregungen von Dominik Graf,
wir produzieren 1 Std. Musik und am Ende ist er mehr oder weniger der Produzent unserer Alben."
Filmmusik als Auftragskompositionen:
"Man kann es durchaus mit einer Bandarbeit vergleichen, aber unter einem konkreten Thema,
einem Motto, das ein gewisses Klang- oder Instrumentalkonzept voraussetzt.
Die Forschung mit dem Klangkonzept zunächst ist das reizvolle, ebenso der spannende Moment,
wie diese Forschungsarbeit, die man kompositorisch selber emotional steuert, schlussendlich wirkt,
wenn sie später von jemandem zusammengesetzt wird - auch durch die Führung der Schauspieler-,
mit dem emotionalen Konzept der Geschichte und der Figuren.
Das Interessante an Filmmusik liegt außerdem darin, die innere Stimme eines Charakters zu illustrieren,
den Blickwinkel eines Darstellers zu zeigen und über die Musik den Zuschauer anzuregen,
die Gefühle/Gedanken einer Figur nachvollziehen,
ohne jedoch konkret vorzuschreiben, was genau er fühlen soll."

